Triggerpunkte – häufigster Auslöser chronischer Schmerzen


Triggerpunkte sind dauerhaft verkürzte und geschwollene Muskelfasern, die meist durch Überanstrengung oder Verletzungen entstehen und Schmerzsignale aussenden, die in andren Regionen des Körpers wahrnehmbar sind. Da das Skelett und die Muskulatur zusammenhängen, ziehen diese Faserverdickungen mit der Zeit wie ein überspanntes Seil am Knochen und bringen so den Körper in ein Ungleichgewicht. Die Folge sind Fehlbelastungen und Schmerzen des Bewegungsapparates, die dann als Bandscheibenvorfall, Blockade, Abnutzung oder Arthrose diagnostiziert werden. Auch eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit, eine erhöhte Anfälligkeit für Verletzungen und Nervenentzündungen können auftreten.

Abb. Entzündungsreaktion

Der amerikanischen Forscher Jay Shah konnte in Schmerz-Triggerpunkten vermehrt verschiedene Entzündungssubstanzen nachweisen. Der pH-Wert des Gewebes war deutlich erniedrigt, es lag also eine Übersäuerung vor. Nach der Behandlung der Triggerpunkte reduzierte sich die Konzentration dieser Entzündungssubstanzen drastisch und der pH-Wert normalisierte sich wieder, das heißt die Übersäuerung ließ nach. Diese Neurophysiologie der Triggerpunkte hilft, die Entstehung chronischer, therapie-resistenter Schmerzen zu verstehen.

 

weiterlesen (bitte hier klicken)