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Asthmatherapie – hocheffektiver Ansatz nach Gesret

Die Gesret-Methode ist eine sehr effektive manuelle Behandlung bei Asthma und anderen Erkrankungen des Immunsystems. Sie basiert auf der Mobilisierung funktionsgestörter Gelenke, behandelt schwerpunktmäßig die Rippen und verbessert die gesamte Haltung.

Asthma beruht nicht wie nach Meinung der klassischen Schulmedizin auf einer permanenten Entzündung des Lungengewebes. Eine Entzündung ist nämlich nie die Ursache selbst, sondern immer eine Abwehrantwort. Asthma ist vielmehr eine normale Reaktion des Organismus als Antwort auf die anormalen Informationen, die vom nervlichen Lungengeflecht hervorzugehen scheinen (sogenannte Phantom-Informationen). Bekannt sind zum Beispiel Phantom-Informationen von Amputierten, die immer noch das Vorhandensein des fehlenden Gliedes spüren.

Diese Verwechslungen können entstehen, wenn eine anormale Nachricht in einen Nervenknoten gelangt, in den ebenfalls Informationen aus den inneren Organen, den Muskeln, den Gelenken oder der Haut eingehen. Wenn man eine Nervenfaser auf ihrem Weg irritiert, werden die Empfindungen wahrgenommen, als kämen sie von ihrem Nervenende. Im Fall von Asthma werden diese anormalen Informationen durch Gelenkveränderungen einiger Rippen (1, 2 und 3) produziert, die in 90% der Fälle auf der rechten Seite eingesunken sind. Asthmatiker zeigen systematisch diese Rippenanomalien in Verbindung mit einem Becken, das durch ein (wahres oder falsches) verkürztes Bein destabilisiert ist. Hier setzt die osteopathische Asthmatherapie an.

Die Entstehung der Therapie

Nachdem sein Sohn Franck 1974 an seinem zehnten Geburtstag bei einem Asthmaanfall starb, opferte der Franzose Jacques R. Gesret seine ganze Zeit, um die Ursachen dieser Krankheit zu erforschen. Zehn Jahre erlernte er die Anatomie, die traditionelle chinesische Akupunktur und die Aurikulotherapie (Ohrakupunktur).

Im Jahr 1984 machte er seine erste Entdeckung über die fundamentalen Mechanismen, die die Funktionsregelmäßigkeiten des Immunsystems bestimmen, und eröffnete seine Praxis in Bayonne. Nachdem er jahrelang seine Technik verbessert hatte, wurde seine Arbeit 1996 mit der Herausgabe seines Buches „Asthma, fundamentale Forschung und neue Therapien der Immunpathologien“ belohnt (derzeit nur in französischer Sprache erhältlich). Seitdem haben sich zahlreiche Therapeuten in seiner Methode ausgebildet und sind damit in mehr als zwanzig Ländern tätig.

Was ist Asthma?

Jacques Gesret unterscheidet zwei Formen von Atmungsschwierigkeiten: Die eine erschwert das Ausatmen (= klassisches Asthma) und die andere die Einatmung. Die Einatmungsschwierigkeit betrifft Personen, bei denen Reizungen im Hals vor allem nachts einen trockenen Reflexhusten und in der Folge einen gewaltiger Rachenkrampf auslösen, der brutal die Einatmungsluft abbremst. Ein solcher Rachenkrampf wird fälschlicherweise als Asthma bezeichnet. Die Ursache ist eine Reizung des Zungen-Rachennervs, der durch eine schlechte Positionierung des 1. Halswirbels provoziert wird.

Die Ausatmungsschwierigkeit ist die Form des klassischen Asthmas mit den bekannten Symptomen: Der Brustkorb bleibt blockiert und erweitert, die Person atmet mit Hilfe ihres Diaphragmas schnell ein und darauf folgt eine erschwerte lange Ausatmung durch den Mund. Das Ausatmen wird aufgrund der verengten Bronchien von einem pfeifendem Geräusch begleitet.

Wir wirkt die Asthmatherapie nach Gesret?

Nach dem therapeutischen Protokoll von Jacques Gesret können alle Symptome in 5 bis 6 Sitzungen mit einer sehr sanften manuellen Therapie in mehr als 90 % der Fälle zum Verschwinden gebracht werden. Beim Kind ist das Resultat unverzüglich zu sehen: eine wiedergewonnene Vitalkapazität ab der ersten Sitzung. Bei Erwachsenen ist eine Heilung je nach Alter der Person und langem Bestehen der Krankheit schwierig. Trotz allem kann selbst in sehr schwierigen Fällen eine deutlich verbesserte Lebensqualität erzielt werden.

Jacques Gesret hat außerdem bewiesen, dass es eine Verbindung gibt zwischen der mechanischen Unregelmäßigkeit bei der ersten Thoraxetage, ihrem Einfluss auf ein Nervenganglion (G. Stellatum, seit langem von vielen Ostheopathen verdächtigt) und den unregelmäßigen Antworten des Immunsystems. Die Normalisierung dieser Etage schaltet die vom G. Stellatum als fehlerhaft wahrgenommenen Informationen aus, und die Immunantworten normalisieren sich nach einigen Wochen. Die von Jacques Gesret entwickelte osteopathische Methode ist so sanft, dass wir sogar Säuglinge damit behandeln können.

Weitere Informationen zur Asthmatherapie finden Sie auch hier:
Asthma Reality
http://www.asthma-reality.com