Mikroimmuntherapie

Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie dient der Wiederherstellung bzw. Optimierung der natürlichen Abwehrmechanismen des Organismus. Häufig wird unser Immunsystem durch belastende Viren, Bakterien, Parasiten oder Pilze chronisch geschwächt. Es beseitigt zwar problemlos die meisten Virenarten, jedoch bestehen einige in latenter Form im Körper fort und stellen ein dauerhaftes Risiko für eine virale Reaktivierung dar. Dazu zählen:

  • Epstein-Barr-Virus (EBV)
  • Zytomegalievirus (CMV)
  • Varizella-Zoster-Virus (VZV)
  • Herpes simplex  Typ 1 + 2 (HSV)
  • Herpesvirus 6,7 (HHV6 + 7)
  • Hepatitisviren B,C (HBV, HCV)
  • Respiratorisches Synzitial Virus (RSV)
  • Parovirus B19

aber ebenso Yersinien, Chlamydien, Borrelien

Bei einer vitalen Reaktivierung entzieht sich ein Virus der Kontrolle durch das Immunsystem. Das passiert, wenn das Virus sein Genom in der menschlichen DNS einlagert (z. B. bei HIV), oder wenn sich das Virus in einem sogenannten Wirt verbirgt und dort vermehrt (z. B. Herpesviren). Dann ist das Immunsystem so stark mit der Virenabwehr beschäftigt, dass andere Krankheitserreger nicht mehr wirksam bekämpft werden und so chronische Erkrankungen entstehen können. Die Folge sind zum Beispiel außergewöhnliche oder chronische Erschöpfung, chronische und wiederkehrende Infektionen, Allergien, rheumatische Polyarthritis (Gelenkentzündung) und Autoimmunerkrankungen.

Das Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, den Organismus unter Einsatz der wichtigsten an der Immunreaktion beteiligten Akteure auf schonende Weise zu einer natürlichen und wirksamen Immunantwort zurückzuführen. Die Mikroimmuntherapie wirkt dabei sowohl allgemein stärkend als auch gezielt gegen die Infektionsauslöser, wodurch das Immunsystem wieder sein volles Potenzial entfalten kann.

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